| Denkmal |
Ein Denkmal - aufrecht, schwarzer Stein, stumm und starr im Gegenlicht rötlich-sanfter Morgensonne, steht allein. Und ein Duft, der leise spricht, aus noch taubesetzten Zweigen, die sich voller Wonne neigen vor dem Wind, diesem grad erwachten Kind, hüllt ihn ein. Es umspielt ihn, kost ihn freundlich, neckt ihn, scherzt, die Rosen streicheln seine harte Brust ihm und sie schmeicheln ihm im zarten Seidenkleid ... Ach, es rührt ihn nicht, es schmerzt seine Last ihn, die er trägt, die ihn schlägt in Stummsein, Hadern - und an moosbesetzten Quadern nagt der Regen und die Zeit |
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