| Die Hoffnung |
Einst ward ein Kind entsannt Aus des Himmels hohen Toren Bis es schließlich ein Engel fand. Und da ward es fast erfroren Auf dem Felde es gelegen Während dichter Regen rann Der Engel versprach es zu hegen Und nahm sich des Kindes an. Das Kind begann zu gedeihen Und langsam wurde es zum Mann. Gemunkel ging durch die Reihen. Doch der Engel hielt sie im Bann. Eines Tages begann ein Mob sich zuwehren Dieses Wesen war hier in der falschen Statt Der Engel wollte ihnen den Rücken kehren Doch sie hatten das Wesen satt. Nach knapp einem Jahr Ohne Hilfe und überrannt Der Engel noch ein Kind gebar Der Grund hierfür ist nie bekannt. Doch wahrscheinlich mochte er den Sohn so gern Und blieb ihm so nur ungern fern. Der Engel starb an der Hand von Tochter und Sohn Und der Mob begann aus der Haut zu fahren Begann die Wut mit großem Hohn Und urplötzlich sammelten sich Scharen Sie prügelten auf die beiden ein Und dachten sie hätten sie befreit mit der Faust und scharfer Klinge Dann erblickten sie was sie getan, Erkannten ihren eignen Neid Und warfen voller Scham Die Hälse in die Schlinge Die Hoffnung stirbt zuletzt Wenn es doch nur Eine gäbe Das Blut verbrannt, das Fleisch zerfetzt Und hoch wächst die Leidensrebe |
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