| Spätherbstpartitur |
Der Wind stört nicht - mit sanftem Flüstern - Die stille Andacht der Natur, In Moll gestimmt sind seine Geigen Zur großen Spätherbstpartitur. Das Solo - wehmutsvoll durchdrungen - Ward auf der Harfe zelebriert, Doch auch mit Cello und mit Bratsche Hat er ein jedes Herz gerührt. Bis just – mit frostigem Staccato - Der Winter über Nacht zog ein, Wenn eisig bläst er auf den Luren, Läßt er es gerne dazu schnei’n. Im Flockenflug – mit leisem Klingen – So zart und fein und märchenschön, Hält uns ein holder Zauber wieder, Daß wir andächtig staunend stehn. Verweilen in den Kinderträumen Aus einer längst versunknen Zeit, In glitzerweißen Flockenräumen Ein Kinderlied: „Hurra, es schneit!“ Brigitte Pulley-Grein 0 2. S e p t. 2 0 0 2 |
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