| An den Ufern der Wildnis |
An den Ufern der Wildnis horizont wohin das auge reicht ebenen entfalten sich das meer leckt seine wunden ein zerfressenes land an dem die welt sich brach sand streut vergessen über alles was gewesen nacht wirft seine anker aus dunkle schwere um den hals gelegt sinken in unendliche tiefen an den ufern der wildnis werfen bunte schatten stein um stein in das wasser schnelle gefährten auf dem weg zum mittelpunkt der welt (aus: „Traumtrabanten“ – Gesammelte Gedichte von www.peterettl.de) |
| Copyright © 2003 by Peter Ettl |